| kassenüblich – Rezeptierungs-Nummer * |
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| alt: 05.04.02.1008 / neu: 23.04.03.3012 |
Lieferprogramm und Maßabnahme
Händlersuche
Prospektbestellung
Indikationstabelle
Indikationen
- Konservativ
- Funktionelle Therapie von Kreuz- und Seitenbandverletzungen
- Komplexe Instabilitäten inklusive Genu recurvatum
- Entlastung des jeweiligen Kompartiments bei Varus- und Valgusgonarthrose
- Postoperativ MOS Genu kurz
- Nach Bandoperationen/Bandplastiken
- Meniskusnaht und Meniskusimplantation
- Postoperativ MOS Genu lang
- Nach Umstellungsosteotomien (Tibia)
- Nach komplexen Bandrekonstruktionen
- In Einzelfällen für gelenknahe Frakturen,
- Implantatchirugie, Protektion
- konservative und postoperative Therapie nach Patellafraktur
Merkmale
- Der Aluminiumrahmen ist anatomisch geformt und kann bei Bedarf nachgeschränkt werden.
- Die Rahmenkonstruktion ist als Langversion erhältlich, die durch Entfernen der Verlängerungsschellen in die Standardlänge umzubauen ist.
- Die Schellenpolster mit einer atmungsaktiven und hautfreundlichen Antirutschbeschichtung sind positionssicher angeklettet.
- Die monozentrischen Gelenke orientieren sich an dem Kompromissdrehpunkt nach Nietert und sind in 10°-Schritten für Flexion und Extension limitierbar.
- Zum Ausgleich verschiedener Schwellungszustände des Kniegelenkes dienen verschieden starke Kondylenpolster.
- Ein Poplitealgurt (Zubehör) wird zur Stabilisierung bei hinterer Instabilität und Genu recurvatum eingesetzt.
Wirkweise
- Die Knieorthese basiert auf dem bekannten 4-Punkt-Prinzip und wirkt so einer vorderen Schublade entgegen.
- Die Varus-/Valgus-Einstellung ermöglicht eine Anpassung an die individuelle Beinachse und eine gezielte Teilentlastung eines Kniekompartiments bzw. Kollateralbandes.
- Die Rahmenkonstruktion stabilisiert das Kniegelenk gegen varisierende/ valgisierende Kräfte, als Langversion mit längerem Hebel.
- Der Poplitealgurt entlastet die Orthesengelenke, indem er die Hyperextension verhindert.
- Der dorsale Druck des Poplitealgurtes wirkt der hinteren Schublade entgegen.
- Mögliche Zwangskräfte der Orthese auf das Kniegelenk sind durch die Abstimmung des Rahmens mit den monozentrischen Gelenken auf ein Minimum reduziert.
* Angaben zur Rezeptierung gelten nur in Deutschland.





